Das Fundament: Budget, Puffer, saubere Schufa
Im Studium ist nicht das Einkommen entscheidend, sondern die Gewohnheiten. Wer jetzt lernt, mit wenig Geld sauber zu haushalten, hat später mit 3.000 € Netto keine Probleme – und eine Bonität, die Banken lieben.
Was du in dieser Etappe erreichst
Du weißt auf 50 € genau, wohin dein Geld geht.
Kein Dispo, kein Stress bei der kaputten Waschmaschine.
Keine Ratenkäufe, wenige Konten, alle Rechnungen pünktlich.
Der Betrag ist egal – das Ritual zählt.
1. Budget-Rechner
Trage deine Einnahmen und Ausgaben ein. Das Ziel: eine Sparquote von mindestens 10 % – auch als Student.
4. Werkstudent vs. Minijob vs. normaler Job
Als Werkstudent zahlst du keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung – nur 9,3 % Rentenversicherung. Das ist einer der größten Boni im ganzen System.
5. Schufa-Simulator
Die Schufa entscheidet in Etappe 4 mit über deinen Zinssatz. Was beeinflusst den Score? Schalte Faktoren an und aus (vereinfachtes Modell, die echte Formel ist geheim).
6. Der erste ETF-Sparplan: Warum 25 € heute mehr sind als 250 € später
Der Zinseszins braucht Zeit, kein Geld. Vergleiche zwei Personen: Früh-Starter spart nur 10 Jahre und hört dann auf. Spät-Starter spart 30 Jahre.
Sparerpauschbetrag: 1.000 € Kapitalerträge pro Jahr steuerfrei. Freistellungsauftrag beim Broker einrichten – dauert 2 Minuten.
NV-Bescheinigung: Unter dem Grundfreibetrag (12.096 €) beim Finanzamt beantragen – dann bleiben Kapitalerträge komplett steuerfrei.
Welcher ETF? Ein weltweit gestreuter Aktien-ETF (MSCI World / FTSE All-World / MSCI ACWI), thesaurierend, TER unter 0,25 %. Mehr braucht es zum Start nicht.